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25.05.2007 Bei strömendem Regen fuhr Adrian Sutil im dritten Freien Training Bestzeit vor Räikkönen und Hamilton
Es war zwar nur ein Freies Training, aber dieses Zeitenklassement darf sich Adrian Sutil (12 Runden) mit gutem Gewissen vergolden lassen: Der Spyker-Ferrari-Pilot nutzte in der dritten Session des Monaco-Wochenendes die Gunst der Stunde und fuhr im strömenden Regen sensationell Bestzeit vor allen großen Superstars der Formel 1.Auf gegen Ende hin schneller werdender Strecke absolvierte der 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist den Stadtkurs an der Cote d'Azur in 1:36.612 Minuten, womit er sich an die Spitze setzte. In den letzten Sekunden musste er zwar noch zittern, weil einige Konkurrenten ebenfalls schnell unterwegs waren, doch seine Bestzeit hielt allen Attacken stand. Dass ihm dann bei der anschließenden Startübung am Grid der Motor ausging, störte angesichts der überragenden Leistung kaum.
Ohne die sensationelle Leistung von Sutil schmälern zu wollen, waren die erzielten Zeiten natürlich nur bedingt repräsentativ, denn nicht alle Fahrer gingen ans Limit. Lediglich die Super-Aguri-Honda-Piloten touchierten zwischendurch die Leitplanken ganz leicht, beschädigten aber ihre Autos dabei nicht, und Alexander Wurz (17./Williams-Toyota/+ 2,264/14 Runden) blockierte einmal die ganze Mirabeau - bis er sein Auto geschickt wieder in Fahrtrichtig schmiss.
Für das Qualifying am Nachmittag kann man damit eine völlig unberechenbare und chaotische Session erwarten, denn wie die Sutil-Bestzeit beweist, ist in einem verregneten Monaco jede Prognose fehl am Platz. Grundsätzlich gilt aber: Sollte die Strecke nass sein, könnte die große Stunde der so genannten Kleinen schlagen, weil das Material dann bei weitem keine so große Rolle spielen würde wie bei trockenen Verhältnissen.
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